Was heißt eigentlich kaltgepresst? Die drei Qualitätsstufen der Ölherstellung
Stufe 1 & 2: Industrieöl vs. Standard-Kaltpressung
1. Das klassische Industrieöl (Raffinate): In der Massenproduktion wird die Saat oft auf über 100°C erhitzt. Das Ergebnis ist ein „totes“ Öl, das raffiniert und gebleicht werden muss, um genießbar zu sein. Vitamine gehen dabei fast vollständig verloren.
2. Kaltgepresstes Öl aus dem Handel: Hier wird zwar mechanisch gepresst, aber durch den enormen Druck entstehen oft Temperaturen von 60°C bis 70°C. Da keine „externe“ Hitze zugeführt wurde, darf es legal als kaltgepresst bezeichnet werden – für empfindliche Fettsäuren ist diese Hitze jedoch bereits zu hoch.
Stufe 3: Echte Kaltpressung in der Ölmühle 37
- ✔ Strikte 37°C Grenze: Echte Rohkostqualität durch innovative Wasserkühlung.
- ✔ Schonende Pressung: Lein- und Hanföl pressen wir oft bei nur 25°C bis 30°C.
- ✔ Keine Reibungshitze: Langsame Schneckenpressen verhindern Zellstress.
- ✔ Milde Sensorik: Ohne Hitze entstehen keine bitteren Oxidationsstoffe.
Das Geheimnis der Wasserkühlung
Woran Sie den Unterschied erkennen
Man kann Qualität riechen und schmecken. Ein Leinöl, das bei über 50°C gepresst wurde, entwickelt schnell eine kratzige Bitterkeit. Unser mühlenfrisches Leinöl hingegen ist so mild, dass es pur vom Löffel genossen werden kann.
Maximale Schonung für maximalen Geschmack
Entdecken Sie den Unterschied echter Rohkostqualität.
Mühlenfrische Öle entdeckenFazit: Schauen Sie beim Kauf genau hin. Kaltgepresst ist im Handel oft nur ein relativer Begriff. Wir bei der Ölmühle 37 definieren „kalt“ über echte Temperaturkontrolle und handwerkliche Sorgfalt.
