Rauchpunkt Kokosöl: Warum es ideal zum Braten und Backen ist

Wer in der Küche gerne bei hohen Temperaturen arbeitet, kommt an einer Frage nicht vorbei: Welches Fett hält die Hitze aus? Das Braten mit Kokosöl ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden – und das aus gutem Grund. Doch was hat es mit dem Rauchpunkt auf sich und wo liegt der Unterschied zwischen Kokosöl und Kokosfett?

Kokosöl oder Kokosfett? Eine Frage der Temperatur

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Im Winter ist das Produkt im Glas fest wie Butter, im Hochsommer plötzlich flüssig und klar. Das ist völlig normal! Kokosnussöl hat einen Schmelzpunkt von etwa 25°C. Unter dieser Temperatur ist es fest (daher der Begriff Kokosfett), darüber wird es flüssig (daher Kokosöl). Qualitativ macht das keinen Unterschied – es ist dasselbe Naturprodukt, nur in einem anderen Aggregatzustand.

Der Rauchpunkt: Wie heiß darf es werden?

Der Rauchpunkt ist die Temperatur, bei der ein Öl zu rauchen beginnt und sich zersetzt. Für die Küche ist dieser Wert entscheidend. Natives, kaltgepresstes Kokosnussöl hat einen Rauchpunkt von etwa 170°C bis 200°C.

Das ist deutlich höher als bei vielen anderen nativen Ölen. Da Kokosfett zu einem Großteil aus gesättigten Fettsäuren besteht, ist es besonders oxidationsstabil. Das bedeutet, es entstehen auch bei Hitze weniger schädliche Nebenprodukte, was das Braten mit Kokosöl so sicher und beliebt macht.

Vorteile beim Kochen & Braten

  • Hohe Hitzestabilität: Ideal für Pfannengerichte, Wok und zum Backen.
  • Lichtunempfindlich: Dank der stabilen Fettsäuren ist eine Lagerung im dunklen Glas nicht nötig.
  • Volle Transparenz: In unseren Klargläsern sehen Sie die Reinheit des Öls sofort.
  • Lange Haltbarkeit: Das Öl ist extrem robust gegenüber äußeren Einflüssen.

Tipps für das perfekte Braten mit Kokosöl

Damit Sie das Beste aus Ihrem Kokosfett herausholen, beachten Sie diese Punkte:

Lagerung nach Lust und Laune: Da Kokosöl nicht lichtempfindlich ist, füllen wir es bewusst in transparente Gläser. So haben Sie die Konsistenz und den Füllstand immer im Blick. Ob im Küchenregal oder im Schrank – das Öl behält seine Qualität.
Dosierung: Da Kokosöl sehr ergiebig ist, reicht oft schon eine kleine Menge aus.
Qualität zählt: Achten Sie auf "nativ" oder "kaltgepresst". Industriell gehärtetes Kokosfett (oft im Block) ist zwar hitzebeständig, verliert aber die wertvollen natürlichen Begleitstoffe der Kokosnuss.

Fazit: Ob flüssig als Öl oder fest als Fett – das Kokosnussöl ist ein Allrounder in der gesundheitsbewussten Küche. Dank des hohen Rauchpunkts und der enormen Lichtstabilität ist es die unkomplizierteste Wahl für alle, die gerne braten und Wert auf natürliche Reinheit legen.

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